Isuke (いすけ) ist ein klassischer Edomae-Sushi-Tresen in Naha. Der Küchenchef stammt aus Hokkaido und arbeitet seit fast 30 Jahren auf Okinawa. Vor der Buchung sollte man wissen: Der Fisch ist nicht lokal. Er wird täglich aus Sapporo, Toyosu und Fukuoka eingeflogen, man isst hier also Sushi von den Hauptinseln, nicht okinawanische Meeresfrüchte. Das Omakase umfasst etwa 16 Gänge, kleine gegarte Gerichte wechseln sich mit Nigiri ab. Gegessen wird an einem Tresen aus einer einzigen Planke hellen Holzes oder in einem Tatami-Separee.
In den Bewertungen kehren Frische und präzise, unaufgeregte Technik immer wieder. Am häufigsten genannt werden Kohada (marinierter Maifisch), Zuke vom Thunfisch (in Sojasauce mariniert), gegrilltes Kabeljau-Shirako nach Matsumae-Art, Kegani- oder Kōbako-Krabbe, in der Schale mit Reis vermengt, abgeflämmtes Kazunoko (Heringsrogen) und ein gestürztes Tamagoyaki. Gelobt werden außerdem der Rotessig-Reis, die Sake-Karte mit Juyondai und ein freundlicher, aufmerksamer Chef. Mehrere englischsprachige Gäste berichten, dass die Gerichte in einfachem Englisch erklärt wurden.
Der feste Reis spaltet die Meinungen, und manchen waren die Portionen zu klein. Einzelne Gäste nannten uneinheitliche Erklärungen, schwaches Uni, zu salziges Ikura und sehnigen Thunfisch. Ein Gast aus Taiwan schrieb im Dezember 2025 eine vernichtende Kritik. Er berichtet von einem Getränkezwang, fehlendem Wasser, fadem Fisch und einem gehetzten Essen von 75 Minuten. Außerdem habe er nur eine halbe Portion Tamago erhalten, während frühere Gäste eine ganze bekamen.
Preise für einzelne Gerichte nennen die Bewertungen nicht, sie sind daher nicht dokumentiert. Ein Abendessen kostet üblicherweise ¥20.000–29.999 pro Person. Zwischen 2019 und 2024 zahlten Gäste rund ¥50.000 zu zweit, einschließlich mehrerer Sake. Eine Gruppe zahlte 2022 etwa ¥25.000 pro Kopf, Sake kostete ¥1.000 pro Gō (180 ml). Mittags ist geschlossen.
Die meisten Gäste halten es für teuer, aber angemessen für die Qualität, einige sogar für günstig im Vergleich zu Tokio. Kritik am Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft die Menge, nicht die Qualität.
- Anfahrt: rund 730 m von der Station Miebashi, etwa 10 Minuten zu Fuß (laut Restaurant bis zu 20 Minuten). Viertel Wakasa, GIBO Building, Erdgeschoss.
- Reservierung: nur mit Reservierung, ohne Buchung kein Einlass. Ausländische Gäste müssen über TableCheck buchen, nicht über Tabelog. Das Restaurant bestätigt jede Buchung per SMS oder Telefon, unbestätigte Buchungen verfallen. Bei Stornierung am Vortag oder am selben Tag wird der volle Menüpreis berechnet. Gelegentlich gibt es noch Plätze am selben Tag. Telefon: 098-868-2040 oder 050-5457-4833.
- Kinder: Am Tresen sind nur Gäste zugelassen, die das komplette Erwachsenenmenü essen. Säuglinge und jüngere Kinder sind in den Separees willkommen, nach vorheriger Reservierung. Ein Kindermenü gibt es nicht.
- Bezahlung: Karten werden akzeptiert (VISA, Master, JCB, AMEX, Diners, UnionPay), ebenso QR-Zahlungen (PayPay, d Barai, Rakuten Pay, au PAY, Alipay, WeChat Pay). Elektronisches Geld wird nicht angenommen.
- Menü: nur Omakase, keine gedruckte Karte. Laut einer Bewertung muss jeder Gast ein Getränk bestellen.
- Plätze: insgesamt 12, davon 8 am Tresen, dazu Separees für 2 und 4 Personen. Exklusive Anmietung ist für bis zu 20 Personen möglich.
- Sonstiges: Rauchen ist nicht erlaubt. Es gibt keine eigenen Parkplätze, aber mehrere Münzparkplätze in der Nähe. Ein Dresscode ist nicht angegeben.










